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Rettungssanitäter
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Welche Qualifikationen besitzen Ihre Fahrer?

Unsere Fahrer haben alle einen Personenbeförderungsschein. Diesen müssen sie spätestens alle 5 Jahre erneuern.

Verordnung von Krankenfahrten

Gesetzlich versicherte Patienten, welche regelmäßig zum Arzt, ins Krankenhaus oder zur Dialyse gefahren werden bzw. sich einer onkologischen Therapie unterziehen müssen, haben das Recht auf eine Beförderung mit einer Krankenbeförderung, Taxi oder Privatfahrzeug. Die Krankenkasse kommt im Allgemeinen (unter bestimmten Voraussetzungen) für die Fahrkosten auf. Allerdings gibt es Ausnahmen, die eine Kostenübernahme ausschließen. Problematisch wird es beispielsweise, wenn keine ärztliche Verordnung vorliegt, aus welcher die Notwendigkeit einer Krankenfahrt hervorgeht.
Nur der behandelnde Arzt kann den Zustand seines Patienten einschätzen und darüber entscheiden, ob dieser berechtigt ist, einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen. Wurde die Verordnung ausgestellt, muss diese der Krankenkasse vorgelegt werden. Eine Genehmigung wird nur unter Vorlage dieser Dokumente erteilt. Lediglich in lebensgefährlichen Situationen oder im Notfall gelten andere Regeln; die Krankenfahrt kann ohne Genehmigung angetreten werden.

Voraussetzungen für eine Kostenübernahme

Wie es die allgemeine Rechtslage vorsieht, bekommt leider nicht jeder die Kosten erstattet. Für folgende Personengruppen gehört die Krankenbeförderung zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen:

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  • Krebs kranke Menschen, welche Bestrahlungen bekommen

  • Krebs kranke Menschen, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen

  • Dialysepatienten

  • Patienten, mit Schwerbehindertenausweis mit dem Vermerk BL(blind)

  • Pflegebedürftige mit einer „schweren Beeinträchtigung der Selbstständigkeit“(Pflegegrad 3)

  • Patienten, mit einem mit Schwerbehindertenausweis mit dem Vermerk aG(blind)(außergewöhnlich gehbehindert)

  • Patienten mit einem mit Schwerbehindertenausweis mit dem Vermerk H (besonders hilfsbedürftig)

In einigen Fällen kann es allerdings vorkommen, dass der versicherte seine Krankenfahrt selbst bezahlen muss. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen beispielsweise nicht die Fahrkosten zu einem Heilpraktiker. Begründung: Derartige Behandlungen gehören nicht zum Leistungsumfang. Auch territorial gibt es Einschränkungen. Die Fahrdienste müssen grundsätzlich immer die nächstgelegenen Behandlungsstätten anfahren. Anders sieht es die Rechtslage vor, wenn ein zwingender medizinischer Grund angegeben wird

Die Beteiligungspflicht

In der Regel muss jeder der einen Fahrdienst in Anspruch nimmt eine Zuzahlung leisten, sei denn, er ist befreit. Die Summe der Selbstbeteiligung richtet sich nach den Bedingungen der jeweiligen Krankenkasse. Wichtig: Es sollte auf jeden Fall immer eine Quittung über geleistete Zahlungen vom Krankenbeförderung- oder Taxifahrer ausgestellt werden. Diese gilt als Beleg bei einer späteren Krankenkassen-Abrechnung.

Abrechnungen

In unserem Service ist neben den Krankenfahrten auch die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse, die Klärung, ob Sie die Voraussetzungen zur Verordnung einer Krankenbeförderung durch Ihre Krankenkasse erfüllen, ob sie die Voraussetzungen für eine Zuzahlungsbefreiung durch die Krankenkasse erfüllen und vieles mehr. Außerdem beinhaltet unsere Dienstleistung die Abrechnung der Fahrten monatlich direkt mit Ihrer Krankenkasse. 
Sie können uns gerne bei weiteren Fragen und Unklarheiten jederzeit telefonisch erreichen.